Fußball mit Tradition
Bei uns wird seit 52 Jahren Fußball als Mannschaftssport ohne Unterbrechung gespielt. Dies bedeutet eine große Tradition und auch in Krisenzeiten ein unbändiger Wille alles daran zu setzen um weiter am Ball zu bleiben. Selbst nach 2 Jahren Bezirksliga Zugehörigkeit wurde gemeinsam über Kreisliga der Weg in die Kreisklasse beschritten. Selbstverständlich wäre es schön wenn in nächster Zeit wieder mal eine ordentliche Aufstiegsfeier steigen könnte. Neben sportlichem Erfolg ist bei uns mindestens das soziale Verhalten ebenso wichtig . Ansonsten kommt bei uns natürlich der gesellige Teil nicht zu kurz. Unternehmungen wie Grillfeste, Gemeinschaftsausgehabende, Wanderungen, Ausflüge usw. gehören selbstverständlich dazu. Ansonsten bieten wir allen, die Fußball als Mannschaftssport lieben, an bei uns mitzumachen. Wenden Sie sich an Trainer und Betreuer. HH
Rückblick auf die Saison 2010/2011
Lässt man bei der ersten Mannschaft die Saison Revue passieren, so entdeckt man Licht und Schatten. Einiges hat sich bewegt sowohl aus personeller Sicht als auch das Sportgelände betreffend. Nach dreijähriger Vereinstreue hat unser Hans Lindner nach Saisonende den Trainerposten abgegeben, um ein wenig kürzer zu treten. Außerdem verließen die beiden Toptorjäger der Vorsaison den Verein. Für Beides wurde trotz zahlreicher Bemühungen kein Ersatz gefunden. Doch konnten einige Nachwuchskicker der A-Jugend als Verstärkung für unser Team hinzugewonnen werden. Das Amt des Trainers übernahm schließlich Harald Zippel als vorübergehende Maßnahme bis sich ein geeigneter Kandidat fände. Weitere Aufgaben zusätzlich zu seinen Tätigkeiten als erster Spielleiter und Jugendtrainer. Zu Beginn der Vorrunde wurde schnell klar, dass es an kaltschnäuzigen Vollstreckern mangelt und das junge Team teilweise noch nicht so gut harmonierte. Nach einem verkorksten Saisonstart stand man mit 8 Punkten nach 11 Spielen nur 2 Punkte vor den punktgleichen Abstiegsplätzen. Als bekannt wurde, dass mit Uwe Rösslein ein altbekannter Trainer verfügbar ist, wurde auf Seiten der Verantwortlichen nicht lange gefackelt und Uwe Rößlein vier Spieltage vor der Winterpause ein Angebot unterbreitet an die alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Er nahm die Herausforderung auch sofort an und leitete in derselben Woche noch das Training. Bis zur Winterpause wurden aus diesen vier Spielen noch sieben Punkte geholt und mit einer dementsprechend ausgelassen Weihnachtsfeier ging es auf einem Nichtabstiegsplatz in die Pause. Der Start in die Rückrunde gelang schon deutlich besser, und mit einer Serie von 4 Siegen konnte der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. Grundstein gelegt wurde auch für einen Anbau an das Sportheim des TSV durch die neugewählte Vorstandschaft um Helmut Heine. Zahlreiche Spieler der Vollmannschaften beteiligten sich mit etlichen Arbeitsstunden an dem Projekt. Der Bau hat darüber hinaus sichtlich auch einen Beitrag zum Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft und dem Dialog zwischen jungen Spielern und „alten Hasen“ geleistet. So saß man beim Richtfest bis tief in die Nacht beisammen und feierte das bis dato gemeinsam Erreichte. Sportlich gesehen kam Mitte der Rückrunde ein kleiner Durchhänger, als die Mannschaft wiederholt gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen ließ und den Sack in Punkto Klassenerhalt nicht endgültig zumachte. Allerdings die im vorderen Tabellendrittel platzierten Mannschaften wie Leerstetten, Kammerstein, Rothaurach oder Rednitzhembach wurden durch engagierte Leistungen allesamt ohne Punkte nach Hause geschickt. Der Sieg über Rednitzhembach sicherte den Klassenerhalt und in den drei Abschließenden Saisonspielen ging es sozusagen um die goldene Ananas. Nichts desto trotz wollte man eine versöhnliche Tabellenplatzierung erreichen und durch ein verdientes Unentschieden gegen den Zweitplatzierten Allersberg und zwei Siegen gegen Büchenbach II sowie die Spvgg Roth II konnte ein akzeptabler Achter Rang gesichert werden. Das Fazit für die Saison 2010/2011: Das Auftreten der Mannschaft in einigen Teilen der Rückrunde lässt für nächste Saison hoffen, jedoch müssen die Einstellung zum Fußballen sowie die Trainingsbereitschaft deutlich verbessert werden. Wenn dann auch noch die Torquote besser ausfällt (schwächster Sturm, drittbeste Abwehr der Liga), dann ist mit dieser jungen Truppe noch einiges möglich. MF



